Nachhaltige Waldwirtschaft in Europa

In Europa kann man auf eine jahrhundertjahrelange Forstwirtschaft zurückblicken. Dabei etablierten sich schon frühzeitig nachhaltige Waldwirtschaftsformen in Bezug auf die Holznutzung. Es sollte nie mehr Holz geschlagen werden als nachwachsen kann. Soziale und ökologische Nachhaltigkeit gewann erst in den letzten Jahren immer mehr Bedeutung.

Die europäische Nutzung von Wäldern reichen von bewirtschafteten Wäldern bis zu Plantagen.
Werden in Mitteleuropa Waldflächen gerodet, so entstehen durch Wiederaufforstung und Naturverjüngung über einen Zeitraum von 50 – 100 Jahren nachgewachsene, naturnahe Wälder.
Insbesondere in Deutschland hat der Wald eine emotionale Bedeutung. Nicht zu Letzt durch die Märchen der Brüder Grimm umschwebt dem Wald in Deutschland eine mystische und zugleich faszinierende Aura. Dabei sind jegliche Formen von heimischen Urwäldern zerstört oder dienen der forstlichen Nutzung.

Die Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder hat für Europa ein Konzept zur nachhaltigen Waldwirtschaft entwickelt. Ziel ist es durch nachhaltiges Handeln die Tier- und Vegetationsvielfalt, Produktivität, Vitalität, Erneuerungsfähigkeit und die Fähigkeit die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Funktionen zu erfüllen zu erhalten für die gegenwärtige und alle zukünftigen Generationen. Dabei dürfen andere Ökosysteme nicht beeinträchtigt oder zerstört werden.




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