Nachhaltige Waldwirtschaft

Nachhaltige Waldwirtschaft bezeichnet die verantwortungsbewusste Benutzung eines Waldes in wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen, so dass auch nachfolgende Generationen die gleichen Nutzungsmöglichkeiten haben. Heutige Bedürfnisse und zukünftige sollen dabei im Einklang stehen, das bedeutet, dass auch nachfolgende Generation die Wälder im vollen Umfang nutzen können und die Wälder nicht aufgebraucht werden.

Die Produktion und Ernte von materiellen und immateriellen Produkten soll dabei von dauerhaftem Bestand sein. Dabei werden Wälder in fünf verschiedenen Kategorien eingestuft.
Der Primärwald ist ein natürlich gewachsener Wald, der bisher vollkommen frei von menschlichen Einflüssen wie z.B. dem Fällen von Bäumen ist.

Der Sekundärwald ist nach dem Einfluss durch Menschen z.B. durch Rodung natürlich nachgewachsen. Die ursprüngliche Vegetation hat sich nach gewisser Zeit immer weiter regeneriert. Fälschlicherweise wird der Begriff des Sekundärwaldes oftmals lediglich auf die tropischen Wälder bezogen, aber auch die, die nach einem Kahlschlag der Selbstverjüngung überlassenen Wälder in kalt-gemäßigten und mitteltemperierten Arealen zählen zu dieser Forstart.

Bewirtschaftete Wälder und Wirtschaftswälder werden mehr oder weniger forstwirtschaftlich genutzt und für gewöhnlich planmäßig verwaltet und genutzt. Diese Wälder können auf Monokulturen oder Mischkulturen bestehen und die Regeneration findet durch Verjüngung oder Neubepflanzung statt. Ebenso werden insbesondere in Wirtschaftswäldern pflegende Arbeiten unternommen wie z.B. Bodenverbesserungen und Durchforsterungen. Diese dienen dem Erhalt der Waldfunktionen.
Eine weitere Form ist die Plantage. Hierbei handelt es sich um die intensivste Art der Bewirtschaftung. Schnellwachsende Monokulturen wie z.B. Pappel und Eukalyptus, werden hier nach der Ernte direkt wieder neu angepflanzt. Ebenso werden hierbei massiv pflegende Arbeiten sowie Bodenbearbeitungen und –düngungen durchgeführt.

 Gold- und Silberminen belasten die nachhaltige Waldwirtschaft

Immer mehr illegale Goldminen belasten die Wälder in Süd Amerika und China durch unkontrollierte Abbaumaßnahmen. Schuld ist nur der Goldpreis, denn der Wert von Gold und Silber steigt ständig weiter und es scheint so als ob Analysten mit der „2.000 US-Dollar je Unze Feingold-Behauptung“ recht haben könnten. Doch was bedeutet das für die Waldwirtschaft im Regenwald? Experten sehen finstere Zeiten auf uns zukommen.

Neulich wurde ein Bericht von einem Schweizer Goldsucher bekannt, der im südamerikanischen Regenwald auf Goldsuche ging. Ungeniert zeigte der Schweizer dem Reporter die Welt des illegalen Raubbaues in den Wäldern Süd Amerikas. Neben Brandordnungen und Sprengungen ganzer Flußbetten werden mit Bulldozern einfach ganze Straßenzüge in den Regenwald gezogen. Gold Raubbau wird in den meisten Ländern Süd Amerikas streng bestraft und die illegalen Abbauer gehen immer ein großes Risiko ein. Vom Abbau im Regenwald bis zum Goldankauf könnten Sie schließlich immer von staatlichen Behörden beobachtet und verhaftet werden. Außerdem warten noch zahlreiche andere Gefahren in den tropischen Wäldern:

Es wurde sogar schon berichtet, dass bei Raubbauten von Gold und Silber die Betreiber der illegalen Minen mit den Drogen Clans in Konflikt gerieten. Durch den aufsehenerregenden Abbau von Gold und Silber wird die Ruhe im Regenwald gestört und die ebenfalls illegalen Drogen-Fabriken der Clans kommen durch die weiter erhöhte Alarmbereitschaft der Polizei in arge Bedrängnis. Es soll sogar schon Tote bei Auseinandersetzungen zwischen Drogen-Clans und Goldminen Betreibern gegeben haben. Außerdem werden vermehrte Überfälle auf sogenannte mobile Goldankauf Kuriere gemeldet. Diese Goldankauf Kuriere fahren in der Regel bis Tief in den Wald um dort Gold gegen Geld zu tauschen. Meist wird bar und in Amerikanischen Dollars bezahlt. Das Gold geht dann auf Reisen und landet sehr oft in Nord Amerika oder auch Europa. Ohne es zu wissen haben auch Sie vielleicht Goldschmuck zuhause, der aus illegal gefördertem Gold stammt an einen mobilen Goldankauf verkauft wurde und nach Europa zur Verarbeitung exportiert wurde.

Um einen Beitrag zum Umweltschutz und Waldschutz zu setzen hat das deutschlandweit bekannte Goldankauf Unternehmen, Goldankauf123, vor einem Jahr ein Zeichen gesetzt und eine Spende von 500 Euro in Aussicht gestellt für innovative Projekte, die zum Waldschutz in Süd Amerika beitragen.



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